Gestaltung eines Sinnesgarten für schwerstkranke und sterbende Menschen 2018-11-14T11:43:52+00:00
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PROJEKT 1

Gestaltung eines Sinnesgarten
für schwerstkranke und sterbende
Menschen

Im stationären Hospiz Am Ostpark verbringen schwerstkranke Menschen ihre letzte Lebenszeit. Der überwiegende Teil der Menschen befindet sich im Endstadium einer Krebserkrankung. Das Alter der Hospizgäste liegt in einer Spanne zwischen 20 bis 90 Jahren.

Hospize sind Orte, in denen Leben im „Angesicht des Sterbens“ gelebt werden will. Ein Ort, an dem der Sterbende ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt und Teilhabe am Leben erfahren kann. Hierzu gehört auch, dass ein Beisammensein mit Angehörigen und Freunden jederzeit möglich ist.

Der Einzug in das Hospiz ist für den schwer erkrankten Menschen, seine Angehörigen und Freunde ein schwerer und auch häufig unerwarteter Schritt. Beim Einzug wird oft Unsicherheit und Unruhe erlebt. Zumeist ist nach ein bis zwei Tagen wahrzunehmen, dass sich diese Anspannung in Ruhe und ein Gefühl des „Aufgehoben-Seins“ verwandelt.

Dieses Gefühl von Ruhe wird besonders durch die Natur im Hospizgarten erlebt, sei es durch den Blick aus dem großen Zimmerfenster oder durch einen direkten Aufenthalt im Garten.

Um auch den schwerstkranken Menschen, die das Bett nicht mehr verlassen können, einen Aufenthalt im Garten zu ermöglichen, ist geplant, dass ein Zugang für Betten in einem besonderen Gartenbereich gebaut wird. Das Zimmer verlassen zu können, die Natur zu sehen, zu riechen und zu hören, ist etwas sehr Besonderes, gerade in einer Lebensphase, in der Menschen oft zu schwach sind, um aus eigener Kraft aufzustehen. Auch die Möglichkeit, mit den Angehörigen im Garten sein zu können, nicht nur das Zimmer als Umgebung zu haben, bringt den Betroffenen eine beruhigende und schöne Abwechslung.

Der Gartenbereich soll alle Sinne ansprechen. Dazu werden spezielle Elemente der Gartengestaltung wie Klangobjekte und besondere Duft- und Nutzpflanzen eingesetzt. Durch diese Sinneserfahrungen in der Natur können Schmerzen, Ängste und innere Unruhe positiv beeinflusst und somit die Lebensqualität der schwerstkranken Menschen und ihrer Angehörigen verbessert werden. Für die Ausstattung und die Gestaltung des Gartens bitten wir um finanzielle Unterstützung.

Antragsteller
Hospiz Am Ostpark, Bethel regional

Projektbetreuer
Bärbel Uhlmann und Christine Schäfer

Finanzierungsbedarf
5.000 Euro

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