Benachteiligte Kinder und Jugendliche der Dortmunder Nordstadt fördern 2018-11-19T08:57:48+00:00

PROJEKT 6

Benachteiligte Kinder und
Jugendliche der Dortmunder
Nordstadt fördern

Unser Zentrum für Kinder, Jugend und Familie liegt in der Dortmunder Nordstadt, in der Nähe des Borsigplatzes. In unserem offenen Kindertreff begrüßen wir täglich zwischen 40-80 Kinder, die nach der Schule wochentags ein warmes Mittagessen, anschließend Hausaufgabenhilfe und Freispielangebote bekommen. Ca. 30-40 Teenager sind an vier Abenden beim Teentreff dabei. Da in der Dortmunder Nordstadt sehr viele Immigranten und Flüchtlinge leben, kommen zu unseren Treffs hauptsächlich junge Menschen mit Migrationshintergrund. Die Sprachbarrieren sind eine tägliche Herausforderung. Auch kämpfen viele der Kinder und Jugendlichen mit Identitätsfindungsproblemen. Mit unseren pädagogischen Angeboten stehen wir den Kindern und Jugendlichen im Alltag und in ihrer Entwicklung zur Seite.

Zur Überwindung der massiven Sprachbarrieren haben sich vor allem sportliche Aktivitäten bewährt, bei denen verbale Verständigung nicht in erster Linie notwendig ist. Während des Spielens in kleinen Gruppen kommen die Kinder leicht ins Gespräch und lernen so stetig und im Tun die für sie neue Sprache. Da sie sich hier hauptsächlich durch ihre sportlichen Talente definieren können, werden Unsicherheiten aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse abgebaut und ihr Selbstwertgefühl gestärkt.

Das große Außengelände unseres Kinder-, Jugend- und Familienzentrums wird das ganze Jahr über von den Kindern und Teenagern der Nachbarschaft gerne genutzt. Es verfügt bereits über ein kleines eingezäuntes Fußballfeld und einige Spielgeräte (Nestschaukel, Rutsche, Klettergerüst, Trampolin, Basketballkörbe).
In diesem Jahr möchten wir gerne ein spezielles Bauprojekt für ältere Kinder und Teenager anbieten, in dem wir gemeinsam mit ihnen ein Spielgerätehaus zur sicheren Aufbewahrung des Draußenspielzeugs (Inliner, Kettcars, Roller, Bälle etc.) bauen.

Die Kinder und Jugendlichen lernen den Umgang mit Holz und verschiedenen Werkzeugen kennen, entwickeln dabei neue Fähigkeiten und vielleicht sogar eine konkrete berufliche Perspektive. Die Erfahrung, selbst etwas zu bauen und zu gestalten, stärkt das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen, die gemeinsame Planung und Durchführung des Bauprojektes fördert den Teamgeist. Die fachliche Anleitung durch erfahrene Handwerker ist gewährleistet, die Fördersumme soll für Material und neue Spielgeräte für die verschiedenen Altersgruppen verwandt werden. Auf der Wunschliste stehen u. a Rutscherautos, Springseile, Stelzen, Federballspiele, Bälle, Frisbees, Diabolos, Ringwurfspiele und Sandspielzeug.

Antragsteller
Stern im Norden e. V.

Projektbetreuer
Berthold Böcker

Finanzierungsbedarf
7.500 Euro

Das Spendenziel wurde bereits erreicht.
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