
- Dieses Zwei-Meter-Gemälde ist zu ersteigern. Bild: Künstlerinnen und Künstler beim Still-Leben A40 / SeitenPlan
Agentur SeitenPlan versteigert A40-Gemälde
Erlös kommt spendobel zugute
Es war das Event des Jahres: 20.000 Tische, mehr als drei Millionen Besucher auf 60 Kilometern. Die Agentur SeitenPlan stand an der Anschlussstelle Dorstfeld und ließ Besucherinnen und Besucher malen und texten. Fast die ganze Zeit über schrieben sie an einer A40-Story und malten ein A40-Gemälde.
Das Bild mit der neongelben A40 malten Menschen aus dem Ruhrgebiet, dem Sauerland, aus Hamburg, Thüringen und Berlin. Sie alle gestalteten einen Stadtteil entlang der A40 von Duisburg bis Dortmund.
Mit bunten Farben hielten sie ihren ganz persönlichen Still-Leben-Augenblick fest. Das Ergebnis ist ein Kunstwerk im Format 2,20 x 0,5 Meter, auf dem es jede Menge zu entdecken gibt: Liebeserklärungen ans Revier, Sehnsüchte, Orte im Ruhrgebiet, Touristen-Grüße, Abstraktes und Skurriles, Witziges und Nachdenkliches.
Jetzt versteigert SeitenPlan in Kooperation mit den Ruhr Nachrichten das Kunstwerk auf ebay. Der gesamte Erlös kommt dem Dortmunder Spendenparlament spenDObel zugute.
- Link zur Auktion bei ebay
- SeitenPlan im Internet: www.seitenplan.com
- Internetseite der Ruhr Nachrichten: www.ruhrnachrichten.de
spendobel unterwegs

- Mitglieder der Serviceclubs und von spendobel beim Besuch in der Ärztlichen Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern. Foto: Stephan Schütze
Mitte Mai besuchten Präsidiumsmitglieder des Dortmunder Spendenparlaments „spendobel“ zusammen mit Vertretern von Dortmunder Serviceclubs (Rotary Clubs Dortmund-Hörde, Lions-Club Fluxa, Lions-Club Rothe Erde, Soroptimisten International Club Dortmund Hellweg, Soroptimisten Hilfswerk Dortmund e.V. und Inner Wheel Club Dortmund) einige der von „spendobel“ unterstützten Projekte.
Direkt zu Beginn der Besuchsreise informierten sich die Parlamentsmitglieder über die Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern (Foto). Die Beratungsstelle hilft Kindern bei Vernachlässigung, bei seelischer sowie körperlicher Misshandlung und bei sexuellem Missbrauch. Weitere Stationen der Infotour waren die Jugendwerkstatt von Jacke wie Hose und die Gewaltschutzberatung der Frauenberatungsstelle.

- Mitglieder des Dortmunder Spendenparlaments bei ihrem Besuch im Mütterzentrum.
Foto: Stephan Schütze
spendobel auf Touren
Mitglieder des Spendenparlamentes besuchten Mütterzentrum
50.000 Euro ist viel Geld. Doch das reicht nicht. Zumindest nicht dem Dortmunder Spendenparlament „spendobel“. Beinahe 50.000 Euro haben Dortmunderinnen und Dortmunder im Laufe der letzten Monate für zehn soziale Projekte gespendet, die von „spendobel unterstützt werden.Am Dienstag, 27. April, besuchten Mitglieder von „spendobel“ einige der unterstützten Projekte.
Direkt zu Beginn der Besuchsreise informierten sich die Parlamentsmitglieder über das Mütterzentrum in Dorstfeld, das seit vielen Jahren einen Treffpunkt für Familien anbietet. Insbesondere viele allein erziehende Mütter nutzen das Angebot. Sie sind dankbar für jede Unterstützung, die ihnen geboten wird. Weitere Stationen der Infotour waren das Hospiz am Ostpark und der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen e.V.
„spendobel“ unterstützt seit September 2001 soziale Projekte in Dortmund. Seine Grundidee ist einfach: Im Spendenparlament sitzen Personen des öffentlichen Lebens zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen Kirche, die gemeinsam einen aktiven Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit in unserer Region leisten wollen. „spendobel“ bietet Spendenmöglichkeiten; Projekt-Vorschläge macht das Parlament, das eine Art „Stiftung Warentest“ für Spendenwillige ist.
http://www.spendobel.de
Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung spendet 7.500 Euro für „spendobel“

- Vertreterinnen und Vertreter der Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung und spendobels übergeben Spende an Monika Kubbe (2.v.l) vom Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst sowie Wolfgang Föst (3.v.l) aus der Jugendwerkstatt „Jacke wie Hose“. Foto: Schütze
Mit 7.500 Euro unterstützt die Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung „spendobel“, das Dortmunder Spendenparlament. 5.000 Euro kommen dem Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst zugute, für den sich spendobel engagiert. Ein weiteres spendobel-Projekt, die Jugendwerkstatt von „Jacke wie Hose“, erhält 2.500 Euro.
Die Stiftung, 2006 gegründet, hat sich die Förderung der Altenhilfe und der Ausbildung unterstützungsbedürftiger Jugendlicher zum Ziel gesetzt. Sie hilft sowohl Einzelpersonen als auch Einrichtungen. Über die Spende der Stiftung freut sich der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst. Der Beratungs- und Begleitdienst unterstützt schwerkranke Menschen zu Hause, in Altenhilfeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Er will, dass sie ein würdiges Leben bis zuletzt führen können.
Die Idee der Jugendwerkstatt von „Jacke wie Hose“ ist einfach: hier verkaufen Jugendliche in Eigenverantwortung Secondhand-Mode für ein junges Publikum. So lernen die jungen Verkäuferinnen und Verkäufer Schritt für Schritt Zuverlässigkeit und Engagement.
spendobel, gegründet 2001 auf Initiative der Evangelischen Kirche, ist eines von rund 20 Spendenparlamenten in Deutschland. Es will Spendenwilligen seriöse Spendenobjekte vorstellen. Die Spenden fließen zu hundert Prozent in die Projekte. Anteilige Personal- und Sachkosten trägt die Evangelische Kirche. In den vergangenen acht Jahren konnte spendobel eine halbe Million Euro für insgesamt 81 Projekte einwerben.
10.000 Euro für guten Zweck

- Zweimal 5.000 Euro hat die PSD-Bank für zwei Projekte des Dortmunder Spendenparlaments gespendet. Foto: Stephan Schütze
PSD Bank unterstützt Mitternachtsmission und Cookiemobil
Die PSD Bank Rhein-Ruhr unterstützt das Dortmunder Spendenparlament „spendobel“ mit einer Spende von 10.000 Euro. Gleich zwei Projekten, die „spendobel“ fördert, kommt die Spende zugute. Die Mitternachtsmission und das Cookiemobil teilen sich die Spendensumme.
Die Mitternachtsmission ist ein gemeinnütziger Verein, der sich um junge Prostituierte und Opfer von Menschenhandel kümmert. Allein 2008 wurden 77 Minderjährige beraten und intensiv betreut. Die Dortmunder Mitternachtsmission e.V. unterhält seit 1918 eine Beratungsstelle für Prostituierte und Opfer von Menschenhandel. Seit einigen Jahren wurde mit Sorge eine Zunahme von Minderjährigen in den verschiedenen Prostitutionsbereichen festgestellt, was auch gleichzeitig einen Mehraufwand an Beratung bedeutet. Um diese umfangreichen Milieubeobachtungen, Streetworker-Einsätze und ein weitreichendes Hilfeangebot gewährleisten und optimieren zu können, ist der Verein auf Spenden angewiesen.
Das Cookiemobil ist eine Küche auf Rädern, die Eltern und Kinder auf spielerische und begeisternde Weise an leckeres und gesundes Kochen heranführen will.
Informationen im Internet
Wohnstift Augustinum spendet für „spendobel“

- Bei der Spendenübergabe: Vertreter des Augustinums, von spendeobel und vom Hospizdienst. Foto: Stephan Schütze
Der Hospiz- und Palliativdienst darf sich über 2.500 Euro freuen
Mit 2.500 Euro unterstützt das Wohnstift Augustinum „spendobel“, das Dortmunder Spendenparlament. Die Summe kommt dem Ambulanten Hospiz-und Palliativdienst zugute, für den sich spendobel engagiert. Die Spende ist Erlös eines Wohltätigkeitsbasars, den das Wohnstift jedes Jahr in der Weihnachtszeit veranstaltet.
Ende November hatte das Augustinum zu seinem traditionellen Basar eingeladen. Stöbern, schauen und kaufen war das Motto. Das Wohnstift spendet jedes Jahr die Hälfte des Basarerlöses einem Spendenprojekt in Dortmund. Dieses Jahr geht der Erlös an das spendobel-Projekt.
Das Wohnstift Augustinum kennt und schätzt den Hospizdienst seit mehreren Jahren. „Das ist der Grund, diesmal den Betrag an den Hospizdienst zu stiften.“, sagt Stiftsdirektorin Diana Horn. „Die Freude über diesen hohen Spendenbeitrag ist riesig“, so die Projektleiterin des Hospizdiensts Annegret Sobota, „wir brauchen das Geld vor allem für die Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter.“
Der Beratungs- und Palliativdienst unterstützt schwerkranke Menschen zu Hause, in Altenhilfeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Er will, dass sie ein würdiges Leben bis zuletzt führen können.
Spendobel, gegründet 2001 auf Initiative der Evangelischen Kirche, ist eines von rund 20 Spendenparlamenten in Deutschland. Es will Spendenwillige seriöse Spendenobjekte vorstellen. Die Spenden fließen zu hundert Prozent in die Projekte. Anteilige Personal- und Sachkosten trägt die Evangelische Kirche.
Weitere Informationen zu spendobel und die aktuellen Projektbeschreibungen gibt es unter www.spendobel.de
Benefiz-Shopping für spendobel

- Bei der Übergabe der Spende im Kaufhaus Dustmann (v.l.): Hans-Jürgen Klems (spendobel), Heinz-Herbert Dustmann (Geschäftsführer von Dustmann), Andrea Wiesemann (spendobel) und Klaus Wortmann (spendobel und Lions Club Dortmund Hanse). Foto: Schütze
Kaufhaus Dustmann übergab 3.600 Euro an spendobel
Mit 3.600 Euro unterstützt das Hombrucher Kaufhaus Dustmann „spendobel“, das Dortmunder Spendenparlament. Die Summe kommt mehreren gemeinnützigen Projekten zugute, für die sich spendobel engagiert.
Das Besondere an der Spende: Sie ist Ergebnis eines exklusiven Shoppings des Lions Clubs Dortmund Hanse bei Dustmann. Ende November hatte Dustmann für die geladenen Gäste nach dem offiziellen Ladenschluss seine Pforten geöffnet. Das Kaufhaus stellt jetzt den Erlös des Benefiz-Einkaufens spendobel zur Verfügung. Die Sparkasse hat die Aktion unterstützt.
Im laufenden Jahr unterstützt spendobel das „Cookiemobil“, eine mobile Lernküche. Auch die ambulante Hospizarbeit, Hilfen für alleinerziehende Mütter, der Blinden- und Sehbehindertenverein sowie die Frauenberatungsstelle gehören mit zu den insgesamt zehn förderungswürdigen Projekten.
Weitere Informationen zu den aktuellen Projekten sind auf der Seite Projekte 09/10 zu finden.
Gesundes Essen für Kinder

- Bei der Spendenübergabe: SeitenPlan-Geschäftsführer Bernd Ewers (2. v.r.) überreicht den Scheck an Diane Spitz (Bildmitte, „Cookiemobil“), Werner Bracht (Diakonisches Werk, 3.v.r.) und Roland Bracht (spendobel, 5. v.r.). Foto: Stephan Schütze
Agentur „SeitenPlan“ unterstützt rollende Küche „Cookiemobil“ mit 1.000 Euro
Mit 1.000 Euro kann man einiges machen. Die Dortmunder Agentur „SeitenPlan“ unterstützt damit das Spendenparlament „spendobel“. Dieses reicht die Summe weiter an die rollende Lernküche „Cookiemobil“. „Denn“, so begründet Bernd Ewers, Geschäftsführer von „SeitenPlan“ die Spende, „gesunde Ernährung für Kinder ist uns viel wert.“
Cookiemobil, die Küche auf Rädern, will Eltern und Kinder auf spielerische und begeisternde Weise an leckeres und gesundes Kochen heranführen. In Kindergärten, Schulen und bei Veranstaltungen zaubern die Cookiemobil-Mitarbeitenden gesunde Mahlzeiten. So soll der Spaß an gesunder Ernährung entdeckt werden. Einfache Rezepte animieren zum Nachmachen.„Gerade die Kindergärten in der Dortmunder Nordstadt“, erläutert Projektleiterin Diane Spitz, „beobachten immer wieder, dass ihre Kinder ohne Frühstück oder mit ungesunden Snacks in den Kindergarten kommen.“ Deshalb hat sich das Cookiemobil zusammen mit fünf evangelischen Tageseinrichtungen jetzt vorgenommen, den dortigen Kindern ein reichhaltiges und gesundes Frühstück anzubieten. „Die 1.000 Euro Spende von ´SeitenPlan´ helfen uns dabei“, so Spitz.
Das Cookiemobil ist eine Initiative des Diakonischen Werkes Dortmund zur Förderung gesunder Ernährung für Groß und Klein.
Weitere Informationen gibt es unter www.cookiemobil.de.
Eine halbe Million für soziale Projekte

- Dr. Heinz-Horst Deichmann (3. v. l.), geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Schuhhandelskette war Gastreferent bei spendobel im Dortmunder Rathaus. Foto: Stephan Schütze
Dortmunder Spendenparlament tagte zum neunten Mal
Die Überraschung kam zum Schluss. Wenige Minuten, nachdem die Mitglieder des Dortmunder Spendenparlaments „spendobel“ am Dienstag, 22. September 2009, zehn soziale Projekte für das nächste Spendenjahr ausgewählt hatten, floss bereits das erste Geld. Spontan stellte die PSD-Bank jeweils 5.000 Euro für die Dortmunder Mitternachtsmission und für das Cookiemobil zur Verfügung. „Diese beiden sind uns besonders wichtig“, begründete Jürgen Keusemann von der PSD-Bank unter dem Applaus der Spendenparlamentarier im Ratssaal seine Entscheidung.
Das Cookiemobil, eine Lernküche auf Rädern, hat sich zusammen mit fünf evangelischen Kindergärten in der Nordstadt vorgenommen, den dortigen Kindergartenkindern ein reichhaltiges und gesundes Frühstück anzubieten. Denn häufig kommen die Kinder ohne Frühstück oder mit ungesunden Snacks in die Tageseinrichtungen. Genau wie die Mitternachtsmission freuen sich die Mitarbeitenden des Cookiemobils über die unverhofft rasche Spende. Die Mitternachtsmission, eine Beratungsstelle für Prostituierte und Opfer von Menschenhandel, will verstärkt Kindern und Jugendlichen beim Ausstieg aus der Prostitution helfen. Die Sozialarbeiterinnen der Beratungsstelle haben im letzten Jahr 77 Minderjährige beraten und betreuen können.
Noch weitere acht soziale Projekte hat „spendobel“ auf die Liste der förderungswürdigen Vorhaben gesetzt. Im Laufe der nächsten zwölf Monate wollen die Parlamentarier für sie die Werbetrommel rühren. Die ambulante Hospizarbeit ist darunter und Hilfen für allein erziehende Mütter, der Blinden- und Sehbehindertenverein sowie die Frauenberatungsstelle.
Für den thematischen Höhepunkt des Abends sorgte der Gastreferent Dr. Heinz-Horst Deichmann, geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Schuhhandelskette (2.700 Filialen weltweit, 25.000 Mitarbeitende, 2,7 Mrd. Euro Jahresumsatz). Sein soziales Engagement – von der Obdachlosenarbeit in Essen über Armutsbekämpfung in Tansania bis zur Leprahilfe in Indien – begründet er mit seiner christlichen Überzeugung. „Mein Vater war engagierter Christ. Das prägt. Ich habe als Kind miterlebt, wie er während der Nazizeit untergetauchten Juden geholfen hat.“ Deichmann legt auch in seinem Unternehmen Wert darauf, dass Umwelt- und Arbeitsstandards eingehalten werden. Denn, so Deichmann: „Ich bin zunächst Christ, und erst dann Unternehmer.“
spendobel, gegründet 2001 auf Initiative der Evangelischen Kirche unterstützt soziale Projekte in Dortmund. Die Grundidee: Im Spendenparlament (120 Mitglieder) sitzen Personen des öffentlichen Lebens zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen Kirche, die gemeinsam einen aktiven Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit in unserer Region leisten wollen. Aus eingehenden Vorschlägen wählen sie einmal im Jahr Projekte aus, für die sie werben - eine Art Gütesiegel für Spendenwillige. Denn spendobel garantiert, dass die Spenden dort ankommen, wo sie hingehören. Und zwar zu hundert Prozent. Anteilige Personal- und Sachkosten trägt die Evangelische Kirche. In den vergangenen acht Jahren konnte spendobel eine halbe Million Euro für insgesamt 81 Projekte einwerben. Für die jetzt ausgewählten Vorhaben sollen es rund 85.000 Euro werden.




